Januar, 2007



Liebe - Liebesgedicht


h1 31. Januar 2007 21:46 - Gedicht eingereicht von liebesgedichte

Unverhofft kommt Liebe über Nacht
frech Dir ins Gesicht dann lacht.
Amor hat seinen Pfeil verschossen,
mitten in manch´Herz Feuer gegossen.

Es lodert, flackert raubt Dir den Sinn,
schmachtest im sinnlichen Gefühlsgewinn.
Tief drinnen da ist fest verschlossen,
ein Foto von ihm wie aus Blei gegossen.

Die Stimme, das Lachen, sein Bild,
vor Deinen Augen mahnendes Schild.
Niemand drängt sich da dazwischen,
dieses Etwas wird niemals verwischen.

Manchmal hat Amor nur eines vergessen,
den Anderen auch richtig zu vermessen,
welch´ Radius braucht beim zweitem Schuß,
damit Liebe findet krönenden Schluß.

Wie es auch sei, Du wirst damit leben,
in Freud; in Leid nach Höherem streben.
Versuchst zu vergessen ihn stets doch,
die Liebe wieder lacht: Hier bin ich noch!

Stürz Dich kopfüber ins Abenteuer,
renne Kilometer, spiel mit dem Feuer.
Spring in den Abgrund gerade ins Nichts
üb Dich enthaltsam, Verschwende im Verzicht.

Kletter heraus aus manch tiefem Loch
Wieder ruft sie: Kennst Du mich noch?
Das kann nicht sein, kämpfe noch härter,
geh schwimmen, im Sport schärfe die Schwerter,

fahre viel Rad in großen weiten Runden,
gehe zu Partys nächtelang, viele Stunden.
Wache morgens auf in fremden Betten,
lenke Dich ab, wie viele es gern hätten.

Liegst wieder allein Du dann in der Nacht,
sie Dir richtig herzlich ins Gesichte lacht:
Ich bin hier tief drin in Deinem Herz,
Liebe ist ewig, verursacht auch Schmerz.

Manchmal muss man auch Klippen überwinden,
kämpfe, so wirst Liebe einmal finden.
Es klopft weiter an, sei es nach Jahren,
Bilder bleiben wie sie es immer waren.

Ich liebe Dich!

Autor: unbekannt

In Gedanken


h1 28. Januar 2007 22:18 - Gedicht eingereicht von liebesgedichte

In gedanken bin ich stets bei dir,
hab nur angst, dass ich dich verlier,
denk tag und nacht stets nur an dich
in der hoffnung du vergisst mich nicht.
Hab schon immer dich begehrt
doch damals war es mir verwehrt.
Ich musst lange warten auf den richtgen tag,
Der nun echt gekommen schein mag.
hab vertrauen, so wie ich zu dir
Die glückliche sonne wird scheinen hier,
die strahlen verzücken mein gesicht
dich wieder verlieren mag ich nicht
niemals wieder möchte ich sein allein
sollst lieben mich, mein herz erfreun,
sollst mich tragen auf deinen händen,
unsere liebe darf niemals enden.
Sollst mir wärme geben und den halt,
den ich brauch, sonst werd ich alt,
will meine jugend mit dir genießen
sehen wie die blumen sprießen,
möchte für immer bei dir sein,
bitte lass mich nicht allein,
hoff das selbe auch von dir,
drum sage jetzt und hier zu mir,
in der nacht oder bei licht:
Mein liebster schatz, vergiss mich nicht.

Autor: unbekannt

Leben, Liebe und Tod


h1 20. Januar 2007 22:06 - Gedicht eingereicht von liebesgedichte

In dem Moment
da wir geboren
beginnen wir auch
schon zu sterben

Selbst die Liebe
verhindert nicht den Tod
Doch lindert sie die Schmerzen
die uns vom Leben zugefügt

Darum leidet meist
am Leben doppelt
wer Liebe nie gekannt
oder sie verliert

Ob Liebe nun der Sinn
des Daseins ist
das weiss ich leider
noch immer nicht

Doch nimmt sie wie Morphium
uns so manchen Schmerz
auch wenn sie oft
die Ursache dessen ist

Nur starb an einer Überdosis Liebe
höchst selten mal ein Mensch
wobei ihr stetiger Entzug
manchen schon zum Zombie gemacht

…oder ihn gar umgebracht!

Autor: unbekannt

Gefuehle - Liebesgedicht


h1 15. Januar 2007 21:55 - Gedicht eingereicht von liebesgedichte

Unangekündigt kommt oft meist,
klopft nie an, ist besonders dreist.
Bemerkst es erst, wenn’s zu spät,
willst gleich, dass es wieder geht.

Am Rad der Zeit zu drehen,
um wehmütig zurücksehen
nie möglich in keinem Fall,
führt eher noch zum Ursteinknall.

Das Gefühl nistet tief drin,
flauer Magen, leerer Sinn,
ruhige Nächte ab jetzt nie,
butterweiche, zitternde Knie.

Woher es kommt, weiß man nicht,
wie der große Gelehrte spricht?
Ist es nur ein fauler Trick,
gar Liebe auf den ersten Blick?

Schatten folgt auf Schritt und Tritt,
jede Sekunde erlebt er genau mit.
Alles würdest tun ab jetzt,
bis Traurigkeit das Herz verletzt.

Dumme Gesten, arrogante Phasen,
lassen zerplatzen die Seifenblasen.
Rosa schillernd an spitzem Dorn,
Wehmut saust so weit nach vorn.

Kein Trost hilft, auch kein Jammer,
verschließe fest die Kammer,
verbanne jeden Gedanken nun,
es ist Zeit jetzt auszuruh´n.

Auch da pocht es noch von drinnen,
„laß mich raus, bist wohl von Sinnen?
Niemals sperrt mich Jemand ein,
werd´ nach langer Zeit vorhanden sein!“

Solange man läßt Gefühle zu,
findet schwerer seine Ruh.
Gäb es keine wärs auch nicht recht,
verstumpftes Inneres genauso schlecht.

Autor: unbekannt

Hoffnung - Liebesgedicht


h1 10. Januar 2007 21:58 - Gedicht eingereicht von liebesgedichte

Dieses eine kleine Wort,
reist mit Dir zu jedem Ort,
niemals darfst Du es vergessen,
musst behüten stets versessen.

Fällst Du in ein tiefes Loch,
wisse wohl: es gibt sie noch.
Mit ihr erwachst und schläfst auch ein,
sie schützt Dich, stellt auch nie ein Bein.

Schatten, der Dich hält in Schwung,
ist dieses kleine Wort – Hoffnung!
Solange Du atmest, trinkst, lachst,
niemals schlechte Dinge machst,

wisse immer: ihr ist es nie einerlei,
stets in Dir, bei Allem mit dabei.
Auch wenn Du denkst: nun ist es aus!
Sie holt aus Allem wieder raus.

Flüstert in Dein linkes Ohr:
„Stell Dir jetzt was Schönes vor!“
Bevor Du verschenkst Lebenslicht
bedenke: Hoffnung, sie stirbt nicht

Autor: unbekannt

Glücklich bin ich


h1 8. Januar 2007 22:21 - Gedicht eingereicht von liebesgedichte

Nein - traurig bin ich nicht.
Ich steh nur hier und die gedanken wandern
Zwischen dir und mir.
Ja - glücklich bin ich,
denn lieben lernte ich nun dich.
Hat auch ein leben vorher hier,
doch richtig lieben konnt ich erst mir dir.
Du zeigtest mir die sonnenseiten,
auf den wolken konnt ich reiten.
Leben, lieben, lachen,
all das kann ich mit dir machen.
Bin so froh, bei dir zu sein
und genieß den kerzenschein.

Autor: unbekannt

Frei


h1 2. Januar 2007 23:19 - Gedicht eingereicht von liebesgedichte

Ich blicke zurück auf den Weg,
der hinter mir liegt.
Sehe die Scherben, die du hinterlassen hast.

Doch es tut nicht mehr weh.
Es sticht nicht mehr in mein Herz.
Ich bin endlich frei.

Dachte, ohne dich würde ich es nie schaffen.
Ohne dich hätte das Leben keinen Sinn.
Doch nun blicke ich zurück, auf den Weg,
der hinter mir liegt.
Wie schlecht du mich behandelst hast.

Doch es tut nicht mehr weh.
Sticht nicht mehr in mein Herz.
Ich bin endlich frei.

Habe geglaubt, deine Liebe wäre für immer.
Doch sie war nur auf Zeit.
Heute weiß ich es besser – ohne dich geht es auch.

Denn du tust mir nicht mehr weh.
Stichst mir nicht mehr in mein Herz.
Endlich bin ich frei.

Eine Träne - Liebesgedicht


h1 1. Januar 2007 21:43 - Gedicht eingereicht von liebesgedichte

Eine Träne läuft meine Wange herab,
sie glänzt und funkelt im Licht.
Sie läuft ganz langsam an meiner Nase vorbei
und streift dann ganz sanft meine Lippen.
Sie versucht zu mir zu flüstern,
doch es ist zu leise, ich versteh es nicht.
Ich streng mich an und höre zu,
lausche was ihre liebliche Stimme sagt.
Und dann kann ich sie hören, so süß,
sie redet zu mir, so wie du zu mir.
Jetzt denke ich nur noch an dich,
wie du redest, sprichst und dich verhältst.
Wie zärtlich und liebevoll mich
deine Blicke tief ins Herz treffen.
Wie jedes Wort von dir
ganz zärtlich mein Ohr berührt.
Ich spüre wie du sagst “Ich liebe dich”.

Autor: unbekannt