März, 2007



Hoffmann von Fallersleben - Wie die Wolke nach der Sonne


h1 31. März 2007 21:42 - Gedicht eingereicht von liebesgedichte

Wie die Wolke nach der Sonne
Voll Verlangen irrt und bangt,
Und durchglüht von Himmelswonne
Sterbend ihr am Busen hangt;

Wie die Sonnenblume richtet
Nach der Sonn’ ihr Angesicht
Und nicht eh’r auf sie verzichtet,
Bis ihr eig’nes Auge bricht;

Wie der Aar auf Wolkenpfade
Sehnend steigt in Himmelszelt
Und berauscht vom Sonnenbade
Blind zur Erde niederfällt:

So auch muß ich schmachten, bangen,
Späh’n und trachten, dich zu sehn,
Will an deinen Blicken hangen
Und an ihrem Glanz vergehn.

Hoffmann von Fallersleben 

Heinrich Heine - Mädchen mit dem roten Mündchen


h1 25. März 2007 20:28 - Gedicht eingereicht von liebesgedichte

Mädchen mit dem roten Mündchen,
Mit den Äuglein süß und klar,
Du mein liebes, kleines Mädchen,
Deiner denk’ ich immerdar.

Lang ist heut der Winterabend,
Und ich möchte bei dir sein,
Bei dir sitzen, mit dir schwatzen
Im vertrauten Kämmerlein.

An die Lippen wollt’ ich pressen
Deine kleine weiße Hand,
Und mit Tränen sie benetzen,
Deine kleine weiße Hand.

Heinrich Heine 

Hoffmann von Fallersleben - Wie mit glühendem Verlangen


h1 24. März 2007 21:42 - Gedicht eingereicht von liebesgedichte

Wie mit glühendem Verlangen
Diese volle Rose blickt!
Aus den purpurroten Wangen
Liebesküss’ und Grüße schickt!

Ja, sie möchte’ es allen sagen:
Ach, wer liebt so heiß wie ich!
Möchte jede Blume fragen:
Liebes Blümchen, liebst du mich?

Und von allen Blumen jene
Bleiche Lilie zu ihr spricht:
Wüßtest du, wie ich mich sehne,
Blicktest du nach allen nicht!

Hoffmann von Fallersleben

Heinrich Heine - Du bist wie eine Blume


h1 24. März 2007 21:35 - Gedicht eingereicht von liebesgedichte

Du bist wie eine Blume
So hold und schön und rein:
Ich schau’ dich an, und Wehmut
Schleicht mir ins Herz hinein.

Mir ist, als ob ich die Hände
Aufs Haupt dir legen sollt’,
Betend, daß Gott dich erhalte
So rein und schön und hold.

Heinrich Heine 

Heinrich Heine - O schwöre nicht und küsse nur


h1 24. März 2007 20:26 - Gedicht eingereicht von liebesgedichte

O schwöre nicht und küsse nur,
Ich glaube keinem Weiberschwur!
Dein Wort ist süß, doch süßer ist
Der Kuß, den ich dir abgeküßt!
Den hab’ ich, und dann glaub’ ich auch,
Das Wort ist eitel Dunst und Hauch.

Heinrich Heine 

Melodie des Herzens


h1 24. März 2007 20:09 - Gedicht eingereicht von liebesgedichte

deine Melodie klingt
in mir
Du……
Teil meiner
Seele

leise singe ich mir
unsere Lieder ins Herz
zart,ganz zart
erfüllt sich mein
Innerstes mit Wehmut

ich ertrinke in
Erinnerungen,
die so wunderschön,
so zauberhaft

federleicht
auf weichen Wolken
gebettet
trägt der Wind
die Melodie meines
Herzens
zu dir

sie wird dein trauriges
Herz sanft streicheln
und dich erinnern

an dieses unfaßbare
Glück
das unsere Seelen
nur für kurze Zeit
spüren durften

nur für kurze Zeit…

Autor: nicht bekannt

Du bist die Liebe meines Lebens


h1 24. März 2007 20:05 - Gedicht eingereicht von liebesgedichte

Du bist die Liebe meines Lebens, meine Zuversicht, mein Sein.
Du zeigst mir neue Wege und verschließt andere.
Du allein bestimmst wie es mit mir weiter geht.
Nur du lernst mich so kennen wie ich bin und sein möchte.
Du machst mich traurig und wieder glücklich.
Du schenkst mir Vertrauen, wenn andere es schon lange nicht mehr haben.
Nur du kannst mich hoffen lassen auch wenn alles hoffnungslos erscheint.
Und lässt mich wieder aus halbvollen Gläsern trinken.
Du allein glaubst wirklich an mich.
Und nur du kannst mich am Leben erhalten, wenn die Sehnsucht des für immer
Vergessen wollens so nah.
Ich liebe mich, mal mehr, mal weniger;)

Autor: unbekannt

Ein Stueck Himmel


h1 15. März 2007 23:15 - Gedicht eingereicht von liebesgedichte

Unendlichkeit

spürte ich ,
als ich in deinen Augen
die sanfte Zärtlichkeit sah
und mein Herz
zu leben begann,
endlich

Ewigkeit

als deine Lippen
mir grenzenlose Liebe
in meine Seele küssten
glücklich , wie noch nie
zuvor

Traurigkeit

dich nie wieder zu spüren
deine Wärme ,deine Nähe
dein Geruch,nachdem wir
uns geliebt haben
alles vergangen

Dankbarkeit

das ich so glücklich sein
durfte
solche Gefühle zu erleben
so tief und so innig
dass es fast schmerzte

es war ein Stück Himmel,
dass es dich gab

ein kleines Stückchen Himmel……

Autor:unbekannt

Wenn ich in deine Augen seh


h1 2. März 2007 20:16 - Gedicht eingereicht von liebesgedichte

Wenn ich in deine Augen seh’,
So schwindet all mein Leid und Weh’,
Doch wenn ich küsse deinen Mund,
So wird ich ganz und gar gesund.

Wenn ich mich lehn’ an deine Brust,
Kommt’s über mich wie Himmelslust;
Doch wenn du sprichst: “Ich liebe dich!”
So muß ich weinen bitterlich.
Heinrich Heine 

Heinrich Heine - Wie neubegierig die Möwe


h1 1. März 2007 20:10 - Gedicht eingereicht von liebesgedichte

Wie neubegierig die Möwe
Nach uns herüberblickt,
Weil ich an deine Lippen
So fest mein Ohr gedrückt!

Sie möchte gerne wissen,
Was deinem Mund entquillt,
Ob du mein Ohr mit Küssen
Oder mit Worten gefüllt?

Wenn ich nur selber wüßte,
Was mir in die Seele zischt!
Die Worte und die Küsse
Sind wunderbar vermischt.

von Heinrich Heine