Liebesgedichte von Charlotte von Ahlefeld
Beim Abschied Wirst Du in der Ferne mein gedenken, Wenn die Welt geräuschvoll Dich zerstreut? Wirst Du oft mir stille Stunden schenken,...
Sehnsucht im Frühling Wenn Philomelens bange Liebesklage Mir neu ertönt im leisen Pappelhain, Da denk‘ ich sehnend der vergangnen Tage, Und seufze...
Der arme Fischer Wenn des Flusses klare Wellen Mondbeglänzt vorüberziehn, Schau ich trübe nach den hellen Fenstern ihres Schlosses hin. Und es...
Vergänglichkeit Vergänglich ist das festeste im Leben – Was trauerst Du, daß Liebe auch vergeht? Laß sie dahin in’s Reich der Zeiten...
Die Geschenke Um in der Ferne meiner zu gedenken, Bedarfst Du wohl der äußern Zeichen nicht. In Deiner Brust unsterblich mich zu...
Dora’s Abendlied Still tritt der Mond in weiter Himmelsferne Aus des Gewölkes nächtlich grauem Flor, In goldner Reinheit schimmernd jetzt hervor, Umgeben...
Frühling ohne Wiederkehr Lieblich ist des Lenzes erstes Lächeln, Wenn in Blüthenbäumen laue Luft sich wieget, Und des Baches eisbefreite Welle Nicht...
Der Mond und Er Lächelndes schönes Gestirn, zu Deiner unendlichen Höhe Wend‘ ich den traurigen Blick, und er erheitert sich oft. So...
Ahndung Laue Lüfte säuseln, Und die Wellen kräuseln Flüsternd sich im Meer; Mondenstrahlen beben Auf der Fluth und schweben Glänzend hin und...
Für Dich Kennst Du das Wort, das allgewalt’ge Schwingen Dem Geiste leiht, das schwerste zu vollbringen? Das göttergleich, gesunknen Muth befeuert, Und...