Liebesgedichte von Ritter
Im herbstlichen Wald Der Herbstwind peitscht verirrten Glockenklang In böser Luft den Waldessaum entlang, Bis seine Seufzer todesmüd‘ verschweben. Stumm liegt der...
Ich träumte heut … Ich träumte heut‘: Des Todes steinern Tor Gab dich heraus! Auf der verfehmten Schwelle Empfing ich dich, und...
Es ist so still … Es ist so still, seit du gestorben bist! So furchtbar still … Sonst teilte ich nach deinem...
Heimweg Wie schön das war, wenn wir am späten Tag Durch die besonnten Felder heimwärts gingen, Müd‘ und bestaubt, und doch des...
Fremd geworden Deinen Hügel umschreiten die Jahre … Jedes legt eine Handvoll Staub, Blühende Rosen und welkes Laub Mit schweigendem Gruß darauf...
Erinnerung Wie wohl zur Abendzeit des Windes Welle Noch einen Nachhall froher Lieder wiegt, Und auf des Himmels schon umflorter Schwelle Der...
Einsamer Abend Im Nachtwind blähn sich leise die Gardinen, Ein Falter wagt den Todesflug ins Licht Und büßt den Fürwitz. Mit gelassnen...
Die Glocke des Glücks Viele Glocken hör‘ ich läuten, Nun es Abend werden will – Eine nur will nimmer klingen, Eine nur...
Gefaltete Hände Es hat mich heut nicht schlafen lassen – Das alte Weh kam über mich, Daß ich mit heimatlosen Schritten Mich...
Das tiefe Kämmerlein Es grub der Tod ein Kämmerlein, Grub’s in die Erde tief, Gar weit von Schmerz und Sonnenschein – Mein...