Liebeslyrik

Liebeslied – Heimliche Liebe

Heimliche Liebe

O dieser Abend, welch ein Abend!
Es fließt der Strom so sanft und rein.
O diese Stunden, was für Stunden!
Ich darf mit ihm im selben Boote sein.

Oh, ich verberge mein Erröten,
Nicht soll man schelten mich gemein.
O töricht Herz, warum willst du nicht brechen?
Ich weiß, ich fand dem Liebsten mein.

Oh, auf dem Berge stehen Bäume,
Mit vielen Zweigen grün und dicht!
O, wie ich liebe meinen Liebsten!
Und doch, der Liebste weiß es nicht.

(Aus dem Chinesischen von R. Wilhelm)


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du siehst – romantischer Text 20

du siehst dieselbe sonne wie ich,

du siehst dieselben sterne wie ich,

du siehst den selben mond wie ich,

doch die tränen, die ich wegen

dir weine die siehst DU nicht!


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KEINE BLUME ODER EIN TIER – romantischer Text 16

duftend – zart – schön

KEINE BLUME

wild – reißerisch – instinktiv

ODER EIN TIER

stürmisch – weit – schaukelnd

NICHT DAS MEER

trahlend – heiß – geschmeidig

UND NICHT DIE SONNE

morgens – mittags – abends

LIEBE ICH SO SEHR WIE DICH !!!


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Ewige Liebe

Ewige Liebe

Nicht im Paradiese,
Nicht in den Gefilden
Ew’ger Seligkeiten,
Wenn dahin mit milden
Worten Gott mich wiese,
Würd‘ ich freudig schreiten,
Wenn ich liegen könnte
Dir im Grab zur Seite,
Wo mich von dir trennte
Keines Fingers Breite.
Wenn auch von dir schwände
Alles Fleisch, das warme,
Knochen deine Hände,
Knochen deine Arme,
Wärst mir Glück und Frieden,
Wenn uns nur beschieden
Alle hundert Jahre
Eine Stunde käme,
Die den Schlaf der Bahre
Von uns beiden nähme,
Daß wir uns erkennten
Trotz des Todes Walten
Und in unsrer alten
Liebe jäh entbrennten.


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