Liebeskummer Gedichte



Leere - Christian Morgenstern


h1 14. Januar 2010 10:00 - Gedicht eingereicht von romantikerin

Leere

Mein Herz ist leer,
ich liebe dich
nicht mehr.

Erfülle mich!
Ich rufe bitterlich
nach dir.

Im Traume zeig
dich mir
und neig
dich zu mir her!

Erfülle mich
mit dir
auf ewiglich!

Ich trag’s nicht mehr, -
ich liebe dich
zu sehr.

Christian Morgenstern

Die Stunde schlug - Theodor Storm


h1 13. Januar 2010 10:12 - Gedicht eingereicht von romantikerin

Die Stunde schlug

Die Stunde schlug, und deine Hand
Liegt zitternd in der meinen,
An meine Lippen streiften schon
Mit scheuem Druck die deinen.

Es zuckten aus dem vollen Kelch
Elektrisch schon die Funken;
O fasse Mut,  und fliehe nicht,
Bevor wir ganz getrunken!

Die Lippen, die mich so berührt,
Sind nicht mehr deine eignen;
Sie können doch,  solang du lebst,
Die meinen nicht verleugnen.

Die Lippen, die sich so berührt,
Sind rettungslos gefangen;
Spät oder früh,  sie müssen doch
Sich tödlich heimverlangen.

Theodor Storm

Meinem liebsten Mädel - Ludwig Thoma


h1 9. Januar 2010 10:13 - Gedicht eingereicht von romantikerin

Mein Herz mußt in die Irre geh’n,
Es mußt ihm alles Leid gescheh’n,
Nun nimm’s in beide Hände!
Und halt es fest und schließ es ein!
Dann solls noch einmal glücklich sein
Und fröhlich ohne Ende.

Das Glück, das klopfte bei mir an,
Stand vor der Tür und wollt herein;
Ich hab ihm doch nicht aufgetan,
Da mocht’s nicht länger draußen sein.

Es ging so leise, wie es kam.
Ich hört es nicht, ich sah es nicht,
Doch fühlt ich, wie es Abschied nahm.
In meiner Brust erlosch ein Licht

(Ludwig Thoma, 1867-1921)

Nun hast auch du - Christian Morgenstern


h1 7. Januar 2010 23:05 - Gedicht eingereicht von romantikerin

Nun hast auch du

Nun hast auch du, mein Herze,
dein großes Liebesleid,
nun bist auch du vom Schmerze
gesegnet und geweiht.

Von heut ab wird dein Klagen
nicht tändeln mehr wie einst,
und auch dein schönstes Sagen
wird sein, als ob du weinst.

Christian Morgenstern

Karoline von Günderrode - Die eine Klage


h1 18. November 2009 20:25 - Gedicht eingereicht von romantikerin

Die eine Klage
Wer die tiefste aller Wunden
Hat in Geist und Sinn empfunden
Bittrer Trennung Schmerz;
Wer geliebt was er verloren,
Lassen muss was er erkoren,
Das geliebte Herz,

Der versteht in Lust die Tränen
Und der Liebe ewig Sehnen
Eins in Zwei zu sein,
Eins im Andern sich zu finden,
Dass der Zweiheit Grenzen schwinden
Und des Daseins Pein.

Wer so ganz in Herz und Sinnen
Konnt’ ein Wesen liebgewinnen
O! den tröstet’s nicht
Dass für Freuden, die verloren,
Neue werden neu geboren:
Jene sind’s doch nicht.

Das geliebte, süße Leben,
Dieses Nehmen und dies Geben,
Wort und Sinn und Blick,
Dieses Suchen und dies Finden,
Dieses Denken und Empfinden
Gibt kein Gott zurück.

Autor: Karoline von Günderrode

Deine Augen funkeln wie Sterne - romantischer Spruch 8


h1 8. April 2006 00:06 - Gedicht eingereicht von romantikerin

Deine Augen funkeln wie Sterne, ich vermisse deine wärme, weil ich habe dich gerne, doch du bist fort und glaubst mir kein Wort.

Jemanden die Freundschaft anzubieten, der Liebe sucht - Liebeskummer Gedicht 3


h1 14. März 2006 01:11 - Gedicht eingereicht von romantikerin

Jemanden die Freundschaft anzubieten, der Liebe sucht, ist dasselbe, wie jemanden Brot anzubieten, der zu verdursten droht!

Ich habe geweint und dich verloren - Liebeskummer Gedicht 2


h1 14. März 2006 01:09 - Gedicht eingereicht von romantikerin

Wenn du eine Träne von mir wärst, würde ich niemals weinen weil ich Angst hätte dich zu verlieren. Ich habe geweint und dich verloren!

Mein Herz zerbricht - Liebeskummer Gedicht 1


h1 14. März 2006 01:08 - Gedicht eingereicht von romantikerin

Ich sitze hier und denke an unvergessliche Stunden mit Dir! Du jedoch bist jetzt bei ihr und nicht mehr bei mir… Mein Herz zerbricht, Ich liebe Dich!





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