SMS Liebessprüche



Liebeslied


h1 24. November 2009 19:06 - Gedicht eingereicht von romantikerin

Liebeslied
Hui über drei Oktaven
Glissando unsre Lust.
Lass mich noch einmal schlafen
An deiner Brust.

Fern schleicht der Morgen sachte,
Kein Hahn, kein Köter kläfft.
Du brauchst doch erst um achte
Ins Geschäft.

Lass die Matratze knarren!
Nach hinten schläft der Wirt.
Wie deine Augen starren!
Dein Atem girrt!

Um deine Stirn der Morgen
Flicht einen bleichen Kranz.
Du ruhst in ihm geborgen
Als eine Heilige und Jungfrau ganz.

Autor: Klabund (1890-1928)

Hugo Ball - Frühling


h1 14. November 2009 19:41 - Gedicht eingereicht von romantikerin

Frühling
So hast du in Behutsamkeit
Mit Lauben und mit Ranken
Den Garten meiner Nacht umsäumt
Jetzt lächeln die Gedanken.

Nun singen mir im Gitterwerk
Die süßen Nachtigallen
Und wo ich immer lauschen mag
Will mir ein Lied einfallen.

Die Sonne strahlt in deinem Blick
Und geht in meinem unter.
So schenkst du mir den schönen Tag
Ein mildes Sternenwunder.

So hast du meinen dunklen Traum
Durchleuchtet aller Enden
Und wo ich immer schreiten mag,
Begegne ich deinen Händen.

Autor: Hugo Ball

Hugo Ball - Gedicht für ein Kind (für Emmy)


h1 10. November 2009 17:59 - Gedicht eingereicht von romantikerin

Gedicht für ein Kind (für Emmy) 

Oh, wie du lebtest: stets im Fluge
Und stets geschwungen von den großen Händen.
Gezaust die Flügel und das Herz verzehrt
Von Trauer und von Liebesbränden.

Wie irrtest du durch diese großen Städte,
Die Füße blutend und in Sterbensangst,
Wenn du im Straßenstaub zerschlagen knietest
Die Hände zu den eisigen Himmeln rangst.

Wie haben Traum und Trug dich hoch umbaut,
Wie sanken deine Arme auf die Stufen.
Umsonst hast du gerüttelt an den Eisentüren,
Im Schlafe noch erklang dein wehes Rufen …

Da dämmerten die frühen Rosengründe.
Da starrten um dein Haupt die goldenen Schlangen.
Du warst die Gorgo aller Fruchbarkeiten,
Gleich einem Seraph bist du in dem Glanz vergangen.

Es dringt dein Widerschein aus allen Tiefen.
Die stummen Fische jubeln deinen Namen.
Sie folgen dir im übermächtigen Zuge,
Wie sie zur Predigt des Antonius kamen.

Auf grauem Haus weht deine Siegesflagge
Und alle Fäulnis hast du hell zerteilt,
Die Todeswunden des Gekreuzigten:
Du küßtest sie und warst geheilt.

Autor: Hugo Ball

Liebe ist Verantwortung - Martin Buber


h1 30. Mai 2009 16:22 - Gedicht eingereicht von romantikerin

Liebe ist Verantwortung eines Ich für ein Du.

(Martin Buber)

Liebe ist das Einzige, das wächst - Ricarda Huch


h1 28. Mai 2009 16:20 - Gedicht eingereicht von romantikerin

Liebe ist das Einzige, das wächst, wenn wir es verschwenden.

(Ricarda Huch)

In der Liebe kommt es zu dem Paradoxen - Erich Fromm


h1 25. Mai 2009 16:17 - Gedicht eingereicht von romantikerin

In der Liebe kommt es zu dem Paradoxen, dass zwei Wesen eins werden und trotzdem zwei bleiben.

(Erich Fromm)

Ein Tropfen Liebe


h1 24. Mai 2009 16:15 - Gedicht eingereicht von romantikerin

Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean an Willen und Verstand.

(Blaise Pascal)

Der Mensch allein ist unvollkommen - Blaise Pascal


h1 23. Mai 2009 16:11 - Gedicht eingereicht von romantikerin

Der Mensch allein ist unvollkommen. Er braucht einen zweiten, um glücklich zu sein.

(Blaise Pascal)

Wenn Leute sich lieben - Paul Ernst


h1 22. Mai 2009 16:07 - Gedicht eingereicht von romantikerin

Wenn Leute sich lieben, dann bleiben sie jung füreinander.

(Paul Ernst)

Das sind zwei Blumen des Lebens - Christian Morgenstern


h1 20. Mai 2009 16:03 - Gedicht eingereicht von romantikerin

Das sind zwei Blumen des Lebens: das Schaffen und die Liebe.

(Christian Morgenstern)





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