Liebeslyrik



Ludwig Achim von Arnim - ERSTE LIEBE


h1 5. September 2009 12:03 - Gedicht eingereicht von romantikerin

ERSTE LIEBE

Die erste Liebe
Ihr lieben Kind
Macht hell und trübe
Als wie der Wind,
Die erste Liebe,
Die ist so dumm,
Sie bleibt viel lieber
Ganz still und stumm.

Denn die geblendet
Die sind so dumm,
Ein Wörtchen redet
Und sie sind stumm,
Auf tausend Wegen,
Sie suchen sich,
Und sich begegnen,
Weg drehn sie sich.

Sie möchten wieder
Sich recht ansehn,
Und schlagen nieder
Die Augen schön,
Ihr wollt nicht lernen
Und seid nicht klug,
Sonst sagt ich gerne
Was Recht und Fug.

Da seht sie stehen
Bei einer Blum,
Und beide sehen
Danach sich um
Und beide lassen
Die Blume da,
Denn beide fassen
Zugleich danach

Die Köpfe stießen
Dabei zusamm
Und beide grüßen
Sich dann voll Scham:
Sie sehn zusammen
Der Sterne Lauf,
Und jede Flamme
Die zehrt sie auf.

Wo eingesperret
Die Nachtigall,
Sie singt und plärret
Ganz laut die Qual,
Er läßt sich fangen
Der Freund zu ihr,
Wer so gefangen
Ist freier hier.

Lernt von den Bienen
Im Blumenschoß,
Fröhlig Erkühnen
Führet sie bloß;
Lasset das Zieren
Eh ihr sie pflückt,
Jene schon führen
Honig entzückt.

Lehrte der Biber
Bauen ein Haus
Ach nur die Liebe
Füllet das Haus,
Lernt von den Tieren
Ihr Menschenkind,
Euch aufzuführen
Wie ihr gesinnt.

Gäb nicht die Liebe
Atem voll Klang
Frühling erhübe
Nimmer den Sang,
Lernt von den Vögeln
Saget warum
Hört ihr die Regeln
Bleibet doch stumm.

Die erste Liebe u.s.w.

Autor: Ludwig Achim von Arnim  

Hoffmann von Fallersleben - Du bist die Sonne, die nicht untergeht


h1 16. März 2009 23:45 - Gedicht eingereicht von romantikerin

Du bist die Sonne, die nicht untergeht,
Du bist der Mond, der stets am Himmel steht;
Du bist der Stern, der, wann die andern dunkeln,
Noch überstrahlt den Tag mit seinem Funkeln.

Du bist das sonnenlose Morgenrot;
Ein heit’rer Tag, den keine Nacht bedroht;
Der Freud’ und Hoffnung Widerschein auf Erden -
Das bist du mir, was kannst du mehr noch werden!

Hoffmann von Fallersleben

Liebeslied - Heimliche Liebe


h1 17. März 2006 15:12 - Gedicht eingereicht von romantikerin

Heimliche Liebe

O dieser Abend, welch ein Abend!
Es fließt der Strom so sanft und rein.
O diese Stunden, was für Stunden!
Ich darf mit ihm im selben Boote sein.

Oh, ich verberge mein Erröten,
Nicht soll man schelten mich gemein.
O töricht Herz, warum willst du nicht brechen?
Ich weiß, ich fand dem Liebsten mein.

Oh, auf dem Berge stehen Bäume,
Mit vielen Zweigen grün und dicht!
O, wie ich liebe meinen Liebsten!
Und doch, der Liebste weiß es nicht.

(Aus dem Chinesischen von R. Wilhelm)

Liebesgedicht - Der schwere Traum


h1 17. März 2006 15:10 - Gedicht eingereicht von romantikerin

Der schwere Traum

Ich hab die Nacht geträumet
Wohl einen schweren Traum;
Es wuchs in meinem Garten
Ein Rosmarinenbaum.

Ein Kirchhof war der Garten,
Ein Blumenbeet das Grab,
Und von dem grünen Baume
Fiel Kron und Blüte ab.

Die Blätter tät ich sammeln
In einen goldnen Krug,
Der fiel mir aus den Händen,
Daß er in Stücke schlug.

Draus sah ich Perlen rinnen
Und Tröpflein rosenrot.
Was mag der Traum bedeuten?
Ach Liebster, bist du tot?

du siehst - romantischer Text 20


h1 17. März 2006 13:31 - Gedicht eingereicht von romantikerin

du siehst dieselbe sonne wie ich,

du siehst dieselben sterne wie ich,

du siehst den selben mond wie ich,

doch die tränen, die ich wegen

dir weine die siehst DU nicht!

KEINE BLUME ODER EIN TIER - romantischer Text 16


h1 17. März 2006 13:27 - Gedicht eingereicht von romantikerin

duftend - zart - schön

KEINE BLUME

wild - reißerisch - instinktiv

ODER EIN TIER

stürmisch - weit - schaukelnd

NICHT DAS MEER

trahlend - heiß - geschmeidig

UND NICHT DIE SONNE

morgens - mittags - abends

LIEBE ICH SO SEHR WIE DICH !!!

Du bist mein Schatz, du bist mein Leben - SMS Liebes Spruch 8


h1 14. März 2006 20:26 - Gedicht eingereicht von romantikerin

Du bist mein Schatz, du bist mein Leben, du weißt ich würd Dir alles geben. Ich will mit Dir mein Leben meistern & nach dem Tod durchs Jenseits geistern!

Ewige Liebe


h1 3. Januar 2006 16:57 - Gedicht eingereicht von romantikerin

Ewige Liebe

Nicht im Paradiese,
Nicht in den Gefilden
Ew’ger Seligkeiten,
Wenn dahin mit milden
Worten Gott mich wiese,
Würd’ ich freudig schreiten,
Wenn ich liegen könnte
Dir im Grab zur Seite,
Wo mich von dir trennte
Keines Fingers Breite.
Wenn auch von dir schwände
Alles Fleisch, das warme,
Knochen deine Hände,
Knochen deine Arme,
Wärst mir Glück und Frieden,
Wenn uns nur beschieden
Alle hundert Jahre
Eine Stunde käme,
Die den Schlaf der Bahre
Von uns beiden nähme,
Daß wir uns erkennten
Trotz des Todes Walten
Und in unsrer alten
Liebe jäh entbrennten.





Liebeslyrik